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Glücklicherweise sind die Zeiten vorbei in denen die „Amerikanische Faulbrut“ Angst und Schrecken unter den Imkern verbreitet hat. Zeiten in denen, bei klinischem Befund, der gesamte Bestand, einschließlich des größten Teils des imkerlichen Zubehörs, eliminiert und vernichtet werden musste.

Dank moderner Diagnoseverfahren (Futterkranzbeprobung) kann der genaue Befall eines Bestandes eingegrenzt und die kontaminierten Völker zielgerichtet saniert werden. Voraussetzung ist jedoch eine „Früherkennung“ der Bienenseuche.  Wenn erst einmal alle Völker des Bienenstandes offene Symptome aufweisen und die Erregersporen milliardenfach unterwegs sind, ist es zu spät. Dann hilft meist nur noch die „offene Flamme“. Der Imker sollte deshalb bei jeder Durchsicht seiner Völker auf evtl. Faulbrutsymptome achten, denn auch hier gilt: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“.


Der eigentliche “Schrecken“ für den Imker liegt somit weniger im Verlust einiger Bienenvölker, als vielmehr im enormen zusätzlichen Arbeitsaufwand, der durch die erforderlichen Bekämpfungs- Untersuchungs- und Sanierungsmaßnahmen entsteht. Besonders bei größeren Völkerzahlen und wenn sich der „Vorgang“ während der Hauptsaison abspielt, ist  sichergestellt, dass keine Langeweile aufkommt.

 

In der hier verlinkten Word-Datei 
„AFB-Chronologie 2007“ finden Sie die Tagebuchaufzeichnungen eines Betroffenen.
Vom ersten Tag der „Entdeckung“ bis zu einer letzten freiwilligen Futterkranzbeprobung, ca. ein Jahr später. Sie haben damit die Möglichkeit das Geschehen nachzuvollziehen.

Deutlich werden dabei noch vorhandene Schwachstellen bei Organisation und Durchführung der Bekämpfungsmaßnahmen. Aber ebenso deutlich werden auch die Vorgänge, die überwiegend optimal gelaufen sind.


Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes hat der“ Chronist“ fast alle Personennamen und teilweise auch die Ortsnamen weggelassen.

 

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